Die Arbeit an und mit philosophischen Texten

Neben den unterschiedlichen Gesprächs-Formen eines (philosophischen) Dialoges bietet meine Philosophische Praxis zum anderen auch die Arbeit an und die Auslegung von philosophischen Texten an. Diese Kurse könnten u.a. für Schüler (z.B. Philo-AGs, Ethik-Kurse, u.a.m.), Studenten sowie für Philosophie-Interessierte relevant sein.

Die wohl ältesten Text-Quellen für antike "philosophische Dialoge" dürften sich in den Schriften Platons finden. Platon (um 428-348 v. Chr.) schrieb nicht wie etwa Hesiōd (* um 700 v. Chr.) "Lehrgedichte" oder eine "Theogonie", sondern wählte für seine philosophischen Schriften die literarische Form des "Dialoges". Im Zwie-Gespräch, im authentischen Zweier-Gespräch (gr. dia für zwei und Logos für Wort, Sprache, Geist, u.a.m.) sah Platon den möglichen Aufstieg zur "göttlichen Wahrheit". Denn für Platon war der echte philosophische Dialog durch "ein liebendes Ringen zweier Seelen um Wahrheit" gekennzeichnet.

In 2018 biete ich anhand von vier platonischen Dialogen die Möglichkeit zur Textarbeit an. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich ("Proseminar"-Ebene). Jedoch sollten die zu besprechenden Texte vorab gelesen worden sein. Die Dialoge sind:

  • 1. "Symposion" oder "Das Gastmahl"
  • 2."Apologie" oder "Die Verteidigungs-Rede des Sokrates",
  • dazu gehört der Dialog "Kriton", und last but not least:
  • "Phaidon" oder "Von der Unsterblichkeit der Seele" (Zusatz von Prof. Wisser: "... und ob diese nach dem Tode noch Erkenntnis-Vermögen hat."

Genaueres zum Inhalt dieser Dialoge sowie zu Terminen, Ort, etc.pp. entnehmen Sie bitte meinem Seminar-Manager unter "Veranstaltungen".

 

 

 

 

 

 

 

 

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